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Winamp 2027: Das Comeback des persönlichen Musikplayers

Warum die Rückkehr eines Kult-Players mehr ist als nur Nostalgie

Text: WILD Redaktion ·

Winamp 2027: Das Comeback des persönlichen Musikplayers

Winamp war einmal der Musikplayer. Auf fast jedem Computer der späten Neunziger und frühen Zweitausender lief die Software mit dem bunten Visualizer und den selbst gebastelten Skins. Jetzt will die Marke zurück: Im ersten Halbjahr 2027 soll ein neuer Player erscheinen, getragen von einer Partnerschaft mit dem Streaming-Dienst Deezer. Statt Nutzer in algorithmische Playlisten zu pressen, soll der neue Winamp genau das zurückbringen, was ihn einst groß machte.

Stellen wir uns einen Schreibtisch in den späten Neunzigern vor, darauf ein grauer Tower-PC. Der Monitor zeigt ein Fenster mit bunten Balken, die sich im Takt der Musik bewegen. Ein Kumpel hat gerade sein neues Album auf den Rechner gespielt und will es vorführen. Winamp springt an, das Album läuft, und für einen Moment gehört dieser Raum ganz der Musik.

Kein Algorithmus entscheidet, was als nächstes kommt. Kein Abomodell steht dazwischen. Nur der Player, die Dateien und die Frage, was der Hörende jetzt hören will.

Eine Szene wie diese hat sich millionenfach abgespielt, in Wohnungen, in Büros, in Internetcafés auf der ganzen Welt. Winamp war kein Produkt, das man sich anschaffte, weil es notwendig war. Man installierte es, weil es den Computer zu seinem eigenen machte.

Die bunten Visualisierungen, die sich im Rhythmus bewegten, die Skins, mit denen man das Aussehen verändern konnte, die Freiheit, die eigene MP3-Sammlung so zu ordnen, wie man es wollte. Winamp war eine Haltung, verpackt in Software.

Dann kam Spotify, dann kam das Smartphone, und Winamp verschwand aus dem Alltag. Aber die Erinnerung blieb. An einen Player, der nicht vorschrieb, was man hören sollte. An eine Zeit, in der man noch Herr über seine eigene Musiksammlung war.

An ein Gefühl von Kontrolle in einer Welt, die zunehmend von Algorithmen und Plattformen gestaltet wird.

Jetzt, mehr als ein Vierteljahrhundert nach der ersten Veröffentlichung, will Winamp zurück auf die Bildfläche. Im ersten Halbjahr 2027 soll ein neuer Player erscheinen, entwickelt unter der Marke Winamp, aber getragen von der technischen Infrastruktur des französischen Streaming-Dienstes Deezer. Die Ankündigung erfolgte am 29. Juli 2026 in Brüssel und Paris.

Die Partnerschaft verspricht einen Player, der lokale Dateien, Internetradio, Podcasts und Cloud-Sammlungen mit Premium-Streaming verbindet. Die Rede ist von einer hochgradig anpassbaren Benutzeroberfläche, von sozialen Funktionen und von einem Abo-Modell, das sich grundlegend von dem unterscheiden soll, was heute etabliert ist.

🟨 DIE ÄRA DES EIGENEN MUSIKPLAYERS

Winamp wurde 1997 veröffentlicht und wurde vor dem Aufstieg von Diensten wie Spotify zur zentralen Anwendung zum Abspielen von Musik auf dem Computer. Das Programm stammte von Nullsoft, einer Firma, die wenige Jahre später von AOL gekauft wurde. Aber die Übernahme änderte nichts am Kern: Winamp gehörte den Nutzern. Man lud es sich herunter, installierte es, und innerhalb von Minuten hatte man einen Player, der aussah und klang, wie man es wollte.

Die Skins waren das auffälligste Merkmal. Ob bunte Pixel-Kunst oder minimalistisches Design, ob anime-inspiriert oder professionell elegant, für jeden Geschmack gab es etwas. Man suchte in Foren, tauschte sich aus, lud sich Pakete hoch.

Ein Skin war mehr als eine optische Spielerei. Er war ein Statement. Er sagte etwas darüber, wer man war und wie man Musik erleben wollte.

In einer Zeit, in der das Internet noch überschaubar war und soziale Medien nicht überall präsent, war der eigene Winamp-Skin eine Form der Selbstdarstellung.

Dazu kamen die Visualizer. Die bunten Balken, die sich im Takt der Musik bewegten, wurden zum Synonym für digitalen Musikgenuss. Man stellte sie im Vollbildmodus laufen, während das Album durchlief, und betrachtete sie wie ein Konzert im eigenen Zimmer.

Kein Abonnement, keine Registrierung, keine Cloud. Nur der Sound und die eigenen Dateien, organisiert in Playlisten, die man selbst zusammengestellt hatte.

AOL hatte irgendwann geplant, Winamp 2013 abzuschalten. Der Dienst sollte sterben, wie so viele Produkte im Portfolio des Konzerns. Aber es kam anders. Radionomy übernahm Winamp, und der klassische Desktop-Player überlebte.

Er überlebte nicht als Mainstream-Produkt, aber er überlebte. Nach Angaben von Winamp wird der klassische Desktop-Player weiterhin von mehr als 40 Millionen Nutzern weltweit aktiv genutzt. Vierzig Millionen Menschen, die offenbar nicht bereit waren, den Player aufzugeben.

Die einen, weil sie ihre lokale Musiksammlung nicht in einen Streaming-Dienst überführen wollten. Die anderen, weil Winamp schlicht das Werkzeug war, das ihren Bedürfnissen entsprach. So viele Jahre nach dem Höhepunkt der Ära, in einer Zeit, in der Streaming-Dienste den Markt dominieren, existiert immer noch eine lebendige Community rund um einen Player, den die Welt offiziell längst abgeschrieben hatte.

🟨 DAS GESCHEITERTE COMEBACK VON 2018

Die Geschichte von Winamp ist auch eine Geschichte vollmundiger Versprechen, die nicht eingelöst wurden. Im Oktober 2018 wandte sich Alexandre Saboundjian, damals CEO des Winamp-Eigentümers Radionomy und heute CEO der Winamp Group, an TechCrunch und kündigte ein komplett neues Winamp an.

Der Release sollte im folgenden Jahr erfolgen, 2019. Die Streaming-Wiederbelebung sollte Winamp zurück in die Gegenwart bringen, mit einem modernen Angebot, das lokale Dateien und Streaming vereinte.

Es kam nicht dazu. Das für 2019 versprochene neue Winamp wurde nie veröffentlicht. Die Pläne verschwanden in der Schublade, während die Nutzer weiter auf ihren klassischen Playern blieben. Der gescheiterte Comeback-Versuch hinterließ einen bitteren Nachgeschmack.

Man hatte der Marke eine Chance gegeben, und die Branche hatte erneut zugeschaut, wie ein Traditionsprodukt an seinen eigenen Ambitionen scheiterte.

Doch damit nicht genug. Im September 2024 veröffentlichte Winamp den Quellcode des klassischen Players auf GitHub. Ein Schritt, der als Öffnung gegenüber der Community interpretiert wurde, als Zeichen, dass die Marke ihre Geschichte ernst nahm. Doch die Freude währte kurz.

Die Lizenz, unter der der Code veröffentlicht wurde, untersagte zunächst die Verbreitung von Forks. Die Community reagierte mit Kritik.

Dann fanden Entwickler proprietären Code von Dolby und Microsoft im Repository, Code, der dort nicht hätte sein dürfen. Das gesamte Repository wurde wenige Wochen später gelöscht. Ein weiteres Kapitel in einer Geschichte, die von guten Absichten und mangelhafter Umsetzung geprägt ist.

Heute steht Alexandre Saboundjian wieder an der Spitze der Winamp Group, wie die Deezer-Pressemitteilung vom 29. Juli 2026 zeigt. Die Partnerschaft mit Deezer wurde angekündigt, mit einem klaren Fahrplan: neuer Player im ersten Halbjahr 2027. Die Frage ist, ob diesmal mehr dahintersteckt als PR und leere Versprechen.

🟨 DIE NEUE PARTNERSCHAFT: DEEZER ALS INFRASTRUKTUR

Die Partnerschaft zwischen Winamp und Deezer wurde am 29. Juli 2026 offiziell angekündigt, in Brüssel und Paris. Der Anlass war öffentlich, die Details waren es auch. Deezer stellt seine White-Label-Streaming-Technologie und den globalen Musikkatalog bereit, damit Winamp unter eigener Marke ein Premium-Abonnement starten kann.

Winamp behält die Kontrolle über Produkt, Marke und Kundenbeziehung. Deezer liefert die Infrastruktur.

Die Rollenverteilung ist klar, und sie ist auch strategisch sinnvoll. Winamp bringt eine Marke mit, die über Jahrzehnte eine emotionale Bindung zu Millionen von Nutzern aufgebaut hat. Deezer bringt Technologie und Katalog ein, das Ergebnis von Jahren des Aufbaus und Verhandlungen mit Rechteinhabern.

Deezer soll über einen Katalog von mehr als 100 Millionen Tracks verfügen, wie aus einer Darstellung vom 3. August 2026 hervorgeht.

Julien Delbourg, Chief Commercial Officer von Deezer, vertrat das Unternehmen bei der Ankündigung. Für Deezer ist die Partnerschaft ein White-Label-Deal, wie es sie bereits mit anderen Unternehmen gibt. Deezer wurde 2007 in Paris gegründet und ist in 180 Ländern verfügbar, mit 550 Mitarbeitern in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Brasilien und den USA.

Das Unternehmen ist an der Euronext Paris unter dem Ticker DEEZR börsennotiert. Die Winamp Group ihrerseits ist an der Euronext Growth Paris und Brüssel unter dem Kürzel ALWIN gelistet.

Deezer unterzeichnete den Winamp-Vertrag am 1. Juli 2026, einige Wochen vor der offiziellen Ankündigung, und stellte ihn Investoren im Rahmen des überarbeiteten Programms Deezer for Business vor. Das Geschäft mit White-Label-Partnerschaften ist für Deezer kein Nebenschauplatz, sondern ein strategischer Pfeiler.

Das Unternehmen hat in jüngerer Zeit Deals mit Telenor und dem französischen Energieversorger EDF abgeschlossen. Die Partnerschaft mit Winamp passt in dieses Bild, bringt aber eine eigene Dimension mit: eine Marke, die in der Musikgeschichte einen festen Platz hat.

🟨 WAS DER NEUE PLAYER KÖNNEN SOLL

Die Ankündigung vom 29. Juli 2026 skizziert, was der neue Winamp Player leisten soll. Er soll Premium-Streaming mit lokalen Musikbibliotheken der Nutzer, Internetradio, Podcasts und persönlichen cloudbasierten Sammlungen kombinieren.

Damit wird ein Kernversprechen von 2018 aufgegriffen, aber diesmal mit der technischen Kraft von Deezer im Hintergrund.

Die Benutzeroberfläche soll hochgradig anpassbar sein. Das ist die direkte Anspielung auf die Skin-Kultur der Vergangenheit. Während heutige Streaming-Apps alle gleich aussehen und dem Nutzer wenig Raum für Individualisierung lassen, soll Winamp zurückbringen, was einst den Reiz ausmachte. Die Vorstellung, dass der Musikplayer nicht von der Plattform gestaltet wird, sondern vom Nutzer selbst.

Hinzu kommen soziale Funktionen und neue Wege, Musik zu entdecken, zu organisieren und zu genießen. Was genau damit gemeint ist, blieb bis zum 21. September 2026 offen. Konkrete Angaben zu Preisen und unterstützten Plattformen wurden nicht gemacht.

Winamp teilte lediglich mit, dass sich das Abo-Streaming-Dienst grundlegend von heutigen traditionellen digitalen Streaming-Plattformen unterscheiden soll, sowohl beim Hörerlebnis als auch beim Abo-Modell. Die genauere Ausgestaltung erläuterte das Unternehmen nicht.

Nach dem Start der neuen Plattform soll der bestehende Winamp-Desktop-Player das von Deezer-Technologie betriebene Premium-Abo von Winamp erhalten. Der neue Player tritt neben die klassische Desktop-App und ersetzt sie zumindest zunächst nicht. Das ist ein wichtiges Signal an die bestehende Community.

Man will die Nutzer nicht vor den Kopf stoßen, die dem klassischen Player über Jahre die Treue gehalten haben. Der neue Player ist ein Angebot, keine Zwangsumstellung.

🟨 WARUM GERADE JETZT: DER WUNSCH NACH INDIVIDUALITÄT

Die Rückkehr von Winamp ist kein Zufall. Sie ist eine Reaktion auf eine Entwicklung, die in den vergangenen Jahren an Dynamik gewonnen hat. Die Streaming-Landschaft wird von wenigen großen Plattformen dominiert.

Spotify, Apple Music, Amazon Music, Deezer, Tidal und ein paar Nischenanbieter kämpfen um Abonnenten. Die Apps sehen sich ähneln, die Funktionen sind austauschbar, und die Algorithmen bestimmen zunehmend, was Nutzer hören.

Winamp steht für eine Ära, in der Nutzer ihre Musikinterfaces gestalteten, als persönlichen Raum, nicht als austauschbares Tool. Die Sehnsucht nach dieser Art von Kontrolle ist real. In einer Zeit, in der Algorithmen diktieren, welche Playlist als nächstes kommt, in der KI-gestützte Empfehlungen das Hören vorstrukturieren, gibt es eine wachsende Gruppe von Menschen, die sich nach Freiheit sehnen. Nicht nach willkürlicher Freiheit, sondern nach der Freiheit, selbst zu entscheiden.

Winamp setzt darauf, dass Zuhörer mehr Kontrolle über ihren digitalen Musikraum wollen. Die Partnerschaft mit Deezer ist weniger eine Streaming-Revolution als ein kulturelles Statement gegen die Uniformität von Spotify und anderen. Der neue Player verspricht, was Streaming-Dienste nicht bieten: Individualität, Anpassbarkeit, die Möglichkeit, seinen Musikraum so zu gestalten, wie man es will.

Dazu kommt die Verbindung von lokaler Bibliothek und Streaming. Viele Nutzer haben über Jahre hinweg MP3-Sammlungen aufgebaut, die sie nicht in die Cloud verschieben wollen. Sie wollen ihre Dateien behalten, selbst wenn sie Streaming nutzen.

Ein Player, der beides vereint, spricht genau diese Gruppe an. Er bietet das Beste aus zwei Welten, ohne dass der Nutzer eines davon aufgeben muss.

🟨 DEEZERS STRATEGISCHE RECHNUNG

Deezer ist nicht aus Altruismus in die Partnerschaft mit Winamp eingestiegen. Das Unternehmen verfolgt eigene Interessen, und die sind in den Geschäftszahlen der jüngeren Vergangenheit ablesbar.

In den Finanzergebnissen für das erste Halbjahr 2026 meldete Deezer einen Rückgang der Neuabonnements aus Partner-Deals auf 3,1 Millionen, etwa 800.000 weniger als im Vorjahr. Die Erlöse im Partnerschaftssegment sanken um 7,6 Prozent auf 70,7 Millionen Euro.

Ein Grund für den Rückgang war das Auslaufen eines Bündelangebots mit dem lateinamerikanischen Einzelhandelskonzern Mercado Libre. Deezer war auf Partner-Deals angewiesen, um neue Abonnenten zu gewinnen, und der Verlust eines großen Partners trifft das Unternehmen empfindlich. Im April 2026 erklärte Deezer gegenüber Investoren, den Ausbau dieses Geschäftsbereichs durch White-Label-Deals zu einer strategischen Priorität zu machen. Die Vereinbarung mit Winamp passt in diese Strategie.

Deezer hat in jüngerer Zeit White-Label-Deals mit Telenor und dem französischen Energieversorger EDF abgeschlossen. Die Partnerschaft mit Winamp reiht sich ein, bringt aber zusätzlich eine Marke mit, die in der Musikgeschichte einen besonderen Klang hat.

Mehr als vierzig Millionen aktive Nutzer des klassischen Desktop-Players sind ein Potential, das Deezer anzapfen kann. Ob diese Nutzer bereit sind, für ein Premium-Abo zu bezahlen, bleibt eine offene Frage. Aber die Ausgangslage ist besser als bei einem anonymen White-Label-Deal.

Der Vertrag wurde am 1. Juli 2026 unterzeichnet, einige Wochen vor der offiziellen Ankündigung. Investoren wurden im Rahmen des überarbeiteten Programms Deezer for Business informiert.

Für Deezer ist Winamp ein Test, ob eine Traditionsmarke im Streaming-Geschäft relevant werden kann. Gelingt es, die vorhandene Community in zahlende Abonnenten zu überführen, wäre das ein Erfolg, der sich in weiteren Deals niederschlagen könnte.

🟨 OFFENE FRAGEN UND RISIKEN

Die Ankündigung von Winamp und Deezer hat viele Fragen offen gelassen. Die konkrete Ausgestaltung des als grundlegend anders bezeichneten Abo-Modells erläuterte Winamp bis zum 21. September 2026 nicht.

Preise und unterstützte Plattformen wurden nicht bekannt gegeben. Es gibt keinen genauen Erscheinungstermin innerhalb des ersten Halbjahres 2027 und keine Bestätigung, in welchen Ländern der Start erfolgen soll.

Die Geschichte des gescheiterten Comebacks von 2018 mahnt zur Vorsicht. Winamp hat in der Vergangenheit Versprechen gemacht, die nicht eingehalten wurden.

Der neue Anlauf mag besser vorbereitet sein, mit Deezer als technischem Partner im Hintergrund. Aber bis der Player tatsächlich erscheint und bis klar ist, was er kostet und wie er funktioniert, bleibt die Skepsis angebracht.

Hinzu kommen grundsätzliche Fragen. Wird das Abo-Modell tatsächlich so anders sein, wie Winamp behauptet? Oder handelt es sich um Marketing-Rhetorik, die am Ende eine normale Streaming-Flatrate beschreibt?

Und werden die versprochenen sozialen Funktionen und die anpassbare Oberfläche tatsächlich umgesetzt, oder bleiben sie Andeutungen, die bei der Veröffentlichung fehlen?

Deezer hat ein Interesse daran, dass die Partnerschaft funktioniert. Das Unternehmen braucht neue Impulse für sein Partner-Geschäft, und Winamp ist ein Name, der Aufmerksamkeit garantiert. Aber Aufmerksamkeit ist nicht gleichbedeutend mit Erfolg.

Die Nutzer, die Winamp über all die Jahre treu geblieben sind, haben hohe Erwartungen. Sie erinnern sich an die Freiheit, die der Player einst bot. Diese Erwartungen zu erfüllen, wird die eigentliche Herausforderung sein.

Was bleibt, ist ein Versprechen und eine Frage. Das Versprechen: Ein Player, der Streaming mit lokalen Dateien verbindet, der anpassbar ist und der Kontrolle zurückgibt.

Die Frage: Wird dieses Versprechen eingelöst, oder reiht sich das Comeback in die Liste der gescheiterten Winamp-Projekte ein?