BMG hat am 17. September 2026 die seit Jahren bestehende Partnerschaft mit Jean-Michel Jarre erheblich ausgeweitet. Ab sofort verwaltet der Major-Label-Konzern den kompletten recorded Katalog des 78-jährigen Elektronik-Pioniers sowie alle künftigen Veröffentlichungen in weltweit zahlreichen Territorien auf exklusiver Lizenzbasis. Mit dem Deal, dessen finanzielle Konditionen nicht veröffentlicht wurden, sichert sich BMG ein Lebenswerk, das fünf Jahrzehnte Musikgeschichte umfasst.
Ein öffentlich verbreitetes Cover richtet sich nicht gegen einen Song oder eine Produktion, sondern verbindet den Beruf eines Menschen mit seiner journalistischen Arbeit und nimmt WILD ins Visier. Dahinter steht ein größeres Problem: In Teilen der KI-Musikszene werden nicht mehr Werke kritisiert, sondern Menschen, Rollen und kreative Berechtigungen. WILD fragt, wann aus notwendiger Reibung Gatekeeping, persönliche Herabsetzung und ein digitaler Kleinkrieg werden.
Angefangen hat alles mit Songs, die sie auf TikTok teilen wollte. Heute unterstützt Gerti im Rahmen von AI × HUMAN UNITED Künstler, entdeckt ungewöhnliche Musik und setzt mit ihrem „Kuratoren-Tipp der Woche“ persönliche Ausrufezeichen. Ein ausführliches Porträt über ehrliche Empfehlungen, musikalische Offenheit, klare Grenzen und eine Frau, die sich ihre Begeisterung nicht vorschreiben lässt.
Universal Music Group und ElevenLabs haben am 10. September 2026 einen mehrjährigen Lizenzvertrag angekündigt, der eine neue KI-gestützte Musikplattform hervorbringen soll. Es ist der erste Deal, den das KI-Unternehmen mit einem Major-Label abschließt. Fans sollen damit Remixes, Mashups und personalisierte Vocal-Erlebnisse mit lizenziertem Material erstellen können, während die Vergütung der Künstler und der Starttermin zunächst offen bleiben.
Paris, 1988: George Michael ist 24 Jahre alt und auf seiner ersten Solotournee. Fast vier Jahrzehnte später werden zwei damals auf Film festgehaltene Konzertabende zum Kinoereignis. WILD blickt auf die angekündigte Veröffentlichung, das begleitende Livealbum und eine Popära, in der Stimme, Selbstinszenierung und künstlerische Unabhängigkeit aufeinandertrafen.
Vor der Pandemie waren nur acht Prozent der 50 größten Live-Nation-Tourneen nicht englischsprachig, heute sind es 30 Prozent. WILD zeigt, was diese spektakuläre Zahl wirklich belegt, was sie verschweigt und warum Sprache für internationale Karrieren zunehmend weniger zur Grenze wird.