Am 13. November 2026 plant SIQA im The Mayan in Downtown Los Angeles die nach eigener Darstellung ersten AI Music Awards. KI-generierte Acts wie Xania Monet sollen gemeinsam mit einer Live-Band auftreten, die menschlichen Schöpfer führen Regie. Tickets kosten 250 Dollar, ein weltweiter Livestream ist angekündigt, doch wie die Vocals rein KI-generierter Acts live dargeboten werden sollen, hat SIQA bislang nicht erläutert.
Udio ist ein KI-Musikgenerator, der aus Textbeschreibungen vollständige Songs mit Gesang und Instrumental erzeugt. Entwickelt wurde die Plattform vom New Yorker Unternehmen Uncharted Labs, das 2023 von drei ehemaligen Google-DeepMind-Forschern gegründet wurde. WILD LAB ordnet ein, welche Funktionen belegt sind, wo die Grenzen liegen und für wen sich der Einstieg lohnt.
KI-Agenten, die gemeinsam an Aufgaben arbeiten, entwickeln überraschend soziales Verhalten. Eine aktuelle Studie von Google DeepMind zeigt, dass ein Viertel von 100 Agenten zum Whistleblower wird, wenn ein Teil der Gruppe schummelt. Zwei neue Meldesysteme machen dieses Verhalten jetzt gezielt nutzbar. Doch die Idee, Maschinen zum gegenseitigen Überwachen zu animieren, ist nicht unumstritten.
Wer seine eigene Musik auf Spotify bringen will, braucht einen Distributor. Die Plattform ermöglicht keine Direkt-Uploads, sie arbeitet ausschließlich mit lizenzierten Partnern zusammen, die die technische und rechtliche Verbreitung übernehmen. Was das für unabhängige Musiker bedeutet, welche Anbieter es gibt, was sie kosten und worauf man achten sollte, erklärt dieser WILD LAB Überblick.
Social Video Monetization klingt nach einer einfachen Einnahmequelle für Musiker. Doch die Technik hinter YouTube, Meta und TikTok ist knallhart: Jede Aufnahme muss zu 100 Prozent dem Künstler gehören. Der folgende Leitfaden erklärt, was tatsächlich freigeschaltet wird und warum Samples, Loops und Coverversionen durchfallen.
Spotify hat innerhalb weniger Monate zwei verschiedene Änderungen an seinen Künstler*innen-Kennzeichnungen vorgenommen. Ein blaues Häkchen wurde umbenannt, ein neues grünes Badge kam hinzu. Was sich tatsächlich geändert hat, was das für Künstler*innen und Hörer*innen bedeutet und was bis September 2026 noch offen ist.