WILD Ressort
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Porträts, Reviews, Releases, Artist Stories und WILD MIC CHECK.

Sie wollte Geige lernen, landete beim Orgelunterricht und baute sich in ihren Zwanzigern ein kleines Heimstudio für Rap-Aufnahmen. Heute entwickelt Stefanie Sidow als SidowSounds ihre Songs überwiegend am Handy, experimentiert mit ihrer eigenen Stimme und lässt sich ungern auf ein Genre festlegen. Im WILD MIC CHECK erzählt sie von schwierigen Erfahrungen, ihrem musikalischen Umfeld und einer Haltung, die zwischen Dickkopf, Empathie und einer ordentlichen Portion Humor ihren Platz findet.

Ein Song zum Firmenjubiläum brachte etwas in Bewegung, das lange keinen Platz gefunden hatte. Seit seinem Debüt im November 2025 entwickelt RIVΛHN ein Künstlerprojekt, in dem persönliche Geschichten, gesellschaftliche Beobachtungen und KI-gestützte Produktion zusammenkommen. Im WILD MIC CHECK erzählt Marcel von schwierigen Anfängen, hartnäckiger Detailarbeit und dem Mut, etwas Persönliches öffentlich werden zu lassen.

Jens alias JAYMAN baut rund um die JAYMAN SHOW ein Projekt auf, das immer größer wird. Doch hinter WERCPAR 27, BASSKRAFT 142, DSIGG, Jetpulse Audio und großen Zukunftsplänen steht ein erstaunlich einfacher Gedanke: Menschen sollen wieder genauer hinsehen, einander zuhören und miteinander statt gegeneinander arbeiten.

Robert Senderak machte bereits in den 1990er-Jahren eigene Musik. Dann verschwand sie für viele Jahre fast vollständig aus seinem Leben. Ausgerechnet KI brachte die alte Neugier zurück und führte schließlich zu SYNDAK, einem Projekt, bei dem nicht die Menge der Veröffentlichungen zählt, sondern die Frage, wann ein Song wirklich eine eigene Identität besitzt.

MICALO möchte nicht als Person im Mittelpunkt stehen. Seine Songs sollen für ihn sprechen. Hinter dem anonymen Projekt aus Hessen steckt ein Produzent und Creator, der persönliche Erfahrungen, Synthesizer, Piano, House und 80er-Einflüsse miteinander verbindet und teilweise 30 oder 40 Versionen produziert, bis ein Song für ihn wirklich stimmt. Sein Weg begann lange vor KI, möglich wurde das Projekt aber erst durch sie.

Tia.Herzmensch Music kommt aus dem Sauerland und steht erst seit wenigen Wochen mit ihrer Musik auf den großen Streamingplattformen. Was mit der Neugier auf einen mit Suno entstandenen Song begann, entwickelte sich zu einem eigenen musikalischen Weg, bei dem Gefühl, persönliche Geschichten und ihre eigene Stimme im Mittelpunkt stehen. Für Tia ist KI dabei Werkzeug, nicht Identität, denn ein Song ist für sie erst fertig, wenn eines darin zu hören ist: Tia.

Heute Indie-Pop, morgen BoomBap, danach Chillout, House oder etwas völlig anderes. Hinter 19SEVENTY9 steht Ingo aus Velbert, dessen musikalische Geschichte bereits 1997 begann und der fast drei Jahrzehnte später mit KI neue Möglichkeiten für alte und neue Ideen entdeckt hat. Sein Prinzip klingt einfach: Das Genre darf wechseln, die eigene Handschrift soll bleiben.

Drei Namen, drei musikalische Welten und ein Mann, für den ein Song erst dann fertig ist, wenn er wirklich etwas zu erzählen hat

Musik begleitet Torsten Leonhardt beinahe sein ganzes Leben. Seit seinem neunten Lebensjahr gehört sie zu ihm, lange bevor aus Gedanken eigene Texte wurden und lange bevor Namen wie TWL Music, TORLEON oder AI × HUMAN UNITED entstanden.

Seine Musik begleitet Nachrichtensendungen, läuft bei Radio- und Fernsehstationen auf der ganzen Welt und erreicht ein Millionenpublikum.

2020 schrieb sie erste Texte und wusste noch nicht, was daraus einmal werden sollte. Sechs Jahre später führte eine zufällige Begegnung mit Suno zu einem Musikprojekt, das heute persönliche Geschichten, unterschiedliche Genres und moderne Produktionsmöglichkeiten miteinander verbindet.

Im Mai 2025 begann Katrin Schmidt aus Gosheim in Baden-Württemberg Musik zu machen. Nicht Jahre zuvor, nicht irgendwann in ihrer Jugend, sondern erst vor etwas mehr als einem Jahr.

Jörg ist ShadowMoodMusic. Doch wer nach einem einzelnen Künstler sucht, sucht am falschen Ort. Hinter seinem Projekt stehen sechzehn eigenständige Künstleridentitäten, unterschiedliche Genres, eigene Geschichten und eine ungewöhnliche Idee: Nicht der Künstler bekommt einen Song. Die Geschichte bekommt den Künstler, den sie braucht.

Manchmal beginnt eine musikalische Geschichte nicht in einem Studio, nicht auf einer Bühne und auch nicht mit dem großen Traum von einer Karriere. Manchmal beginnt sie mit einem Brief an eine Kindertagesstätte.

Es gibt Künstler, die schreiben Songs. Und es gibt Menschen, die zuerst Gefühle sammeln. Erinnerungen. Bilder. Momente, die sich tief ins Gedächtnis eingebrannt haben. Erst wenn all das eine Form bekommt, entsteht daraus Musik.

Nicht jeder beginnt Musik zu machen, weil er von einer großen Bühne träumt. Manche beginnen, weil sie irgendwann merken, dass Gedanken zu laut werden. Dass Erinnerungen bleiben. Dass Gefühle einen Ort brauchen.

Es gibt Momente im Leben, die alles verändern. Momente, auf die niemand vorbereitet ist. Momente, nach denen nichts mehr so ist, wie es einmal war. Für Martina Matiske kam dieser Moment nicht langsam.

Es gibt Künstler, die Musik produzieren. Und es gibt Menschen, die Musik ihr ganzes Leben lang in sich tragen. Bei Michael Pall, besser bekannt als MiKi oder MiKi’s Band, trifft wohl Letzteres zu.

Die Musikbranche spricht derzeit viel über künstliche Intelligenz. Über Algorithmen, neue Werkzeuge und darüber, wie sich das Produzieren verändert. Deutlich seltener spricht sie über die Menschen, deren Geschichten hinter diesen Songs stehen. Einer von ihnen ist LENNYS.

17 Jahre Bundeswehr. Personal Trainerin auf High Level. Athletiktrainerin. Ernährungstrainerin. Pflegefachassistenz. Die wenigsten würden hinter diesem Lebenslauf eine Künstlerin vermuten, die mit emotionalem Deep House Geschichten über Liebe, Herzschmerz und das Leben erzählt.
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Es gibt Künstler, die jahrelang auf ihren ersten großen Moment warten. Und dann gibt es Menschen wie K[ai], die einfach loslegen, ihren eigenen Weg gehen und innerhalb kürzester Zeit erste Türen öffnen, von denen viele nur träumen.

Es gibt Künstler, die beeindrucken mit ihrer Stimme. Andere mit ihrer Show. Und dann gibt es Menschen, deren Geschichte einen noch lange beschäftigt, nachdem das Gespräch längst vorbei ist.

Manche Künstler lassen sich schon nach den ersten Takten einordnen. Rock. Pop. Schlager. Metal. Bei DJ Schmiddi funktioniert das nicht. Wer sich durch seine Musik hört, merkt schnell, dass jeder Song seine eigene Richtung einschlägt.

Große Geschichten beginnen nicht immer auf einer Bühne. Manche entstehen in langen Gesprächen, gemeinsamen Ideen und der Leidenschaft, etwas Besonderes zu erschaffen. So beginnt auch die Geschichte von Tady Talyra und DrumDevil.

SWISTTAL-MIEL. Manchmal beginnt eine Geschichte an einem Ort, an dem sie niemand vermuten würde. Nicht in einem Tonstudio. Nicht auf einer großen Bühne. Nicht vor tausenden Zuschauern.

Es gibt Menschen, die trifft man genau dann, wenn etwas Neues beginnt. Kennengelernt habe ich A1 Andi während des ersten AI Song Contests bei Smopp Records. Wir beide waren damals mit unseren Songs dabei und verfolgten gemeinsam die Live Siegerverkündung.

Es gibt Menschen, die schreiben Geschichten. Und es gibt Menschen, die erschaffen ganze Welten. Carola Kickers gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Schon früh spielte Sprache eine zentrale Rolle in ihrem Leben.

Es gibt Künstler, die verkaufen ein perfektes Image. Und es gibt Künstler, die zeigen den Menschen hinter der Musik. Peter Schleifer, vielen besser bekannt als PS AI MUSIC, gehört eindeutig zur zweiten Kategorie.

Es gibt Menschen, die tauchen in einer Community auf und verschwinden wieder. Und dann gibt es Menschen wie de Wafdy. Wer sich in den vergangenen Monaten im Umfeld des RockBlogs, der KI-Musikszene und verschiedener Livestreams bewegt hat, kam an diesem Namen kaum vorbei.

Manche Alben erzählen Geschichten. Andere beschreiben Orte. Und dann gibt es Alben wie „A Place Called Home“, die beides tun, ohne dabei jemals in Klischees zu verfallen. Mit ihrem neuen Werk liefern Jamie Lynn Dawson & The Allocalypse keine Hochglanz-Postkarte von Bremen. Keine Tourismusbroschüre. Keine romantisierte Liebeserklärung an den Hafen.

Manche Künstler veröffentlichen Songs. Andere erschaffen Welten. Marcus Buhl gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Wer sich durch seine Bilder, Texte und Musik bewegt, merkt schnell, dass hier jemand nicht einfach nur Inhalte produziert. Stattdessen entsteht eine eigene Gedankenwelt aus Kunst, Philosophie, Fantasie und persönlichen Visionen.