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Judy Colen: Ohne Plan ging der Plan los

Wie aus ersten Texten ein genreoffenes Musikprojekt entstand.

Text: Andreas Arndt ·

Judy Colen: Ohne Plan ging der Plan los

2020 schrieb sie erste Texte und wusste noch nicht, was daraus einmal werden sollte. Sechs Jahre später führte eine zufällige Begegnung mit Suno zu einem Musikprojekt, das heute persönliche Geschichten, unterschiedliche Genres und moderne Produktionsmöglichkeiten miteinander verbindet.

Hinter Judy Colen steht Nicole K., geboren und aufgewachsen in Sachsen, später nach Hamburg gezogen. Eine Verwaltungsangestellte, Tagträumerin und Perfektionistin, die erst im Februar 2026 begann, ihre Gedanken tatsächlich in Musik zu verwandeln.

OHNE PLAN GING DER PLAN LOS

Manchmal beginnt ein musikalischer Weg nicht mit einem großen Entschluss. Es gibt keinen ausgearbeiteten Masterplan, keine jahrelang vorbereitete Künstlerkarriere und auch keinen bestimmten Moment, an dem bereits feststeht, wohin die Reise führen soll. Bei Judy Colen begann alles wesentlich unspektakulärer und gerade deshalb bemerkenswert ehrlich.

Hinter dem Künstlernamen steht Nicole K. Sie wurde in Sachsen geboren und wuchs dort auf, bevor sie mit 23 Jahren nach Hamburg zog. Hauptberuflich arbeitet sie als Verwaltungsangestellte. Musik gehörte lange nicht als konkretes Projekt zu ihrem Leben, Texte dagegen schon. Bereits 2020 begann Nicole, erste Texte zu schreiben. Damals wusste sie selbst noch nicht, was daraus einmal entstehen könnte. „Meine ersten Texte habe ich bereits 2020 geschrieben. Damals wusste ich ehrlich gesagt noch überhaupt nicht, was ich mit ihnen anfangen sollte.“

Die Texte waren da, die Gedanken ebenfalls, aber die musikalische Form fehlte noch. Das änderte sich erst im Februar 2026. Eher zufällig stieß Nicole auf Suno und begann auszuprobieren, was sich mit der Anwendung aus ihren Ideen machen ließ. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt weder einen konkreten Plan noch die Absicht, daraus ein richtiges Musikprojekt entstehen zu lassen. Aus ersten Versuchen wurde mehr. Aus Ideen wurden Songs. Und aus Nicole K. wurde musikalisch Judy Colen.

Ein Satz aus ihren Antworten bringt diesen Anfang fast perfekt auf den Punkt: „Ohne einen Plan ging der Plan los.“

ALS MUSIK PLÖTZLICH MEHR WURDE

Die Geschichte von Judy Colen lässt sich jedoch nicht allein über die Entdeckung eines neuen technischen Werkzeugs erzählen. Denn die Texte, Gefühle und Geschichten, aus denen ihre Musik entsteht, reichen tiefer. Schon früh nutzte Nicole das Schreiben, um Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit zu verarbeiten. Eine besonders schwere Zeit begann im September 2025. Ihr Sohn wäre damals beinahe gestorben.

Dieses Erlebnis gehört zu den einschneidendsten Erfahrungen, die später auch in ihre Musik eingeflossen sind. Als sie einige Monate danach mit der Musikproduktion begann, stellte sie fest, dass ihr diese Form des kreativen Arbeitens dabei half, das Erlebte zu verarbeiten und den Kopf wieder freizubekommen. Musik bekam dadurch für sie eine Bedeutung, die weit über das reine Produzieren von Songs hinausgeht. Gefühle, Erinnerungen und persönliche Erfahrungen konnten plötzlich eine Form bekommen.

„Dabei habe ich gemerkt, wie gut es mir tut, Gefühle und Erlebnisse in Musik umzuwandeln.“

Doch es geht Judy Colen nicht ausschließlich um die eigene Verarbeitung. Sie möchte mit ihren Songs auch Menschen erreichen, die möglicherweise ähnliche Situationen erlebt haben und sich in ihren Texten wiederfinden. Genau darin liegt für sie ein wesentlicher Sinn ihrer Musik. Gefühle und Gedanken sollen hörbar werden, gerade dann, wenn Worte allein manchmal nicht ausreichen.

KEIN GENRE SOLL BESTIMMEN, WIE JUDY COLEN KLINGT

Wer Judy Colen musikalisch auf ein einziges Genre festlegen möchte, dürfte Schwierigkeiten bekommen. Denn diese Festlegung möchte sie selbst ausdrücklich nicht. Pop, Soul, R&B, Afro, Dance und elektronische Einflüsse gehören zu den musikalischen Bereichen, zwischen denen sich ihre Songs bewegen. Welcher Stil am Ende entsteht, hängt für Judy von der Geschichte und der Stimmung eines Songs ab.

Sie versucht nicht, jede Veröffentlichung nach demselben Muster aufzubauen. Ein Song darf ruhig und emotional sein, der nächste deutlich energiegeladener. Diese Freiheit ist kein Nebeneffekt ihres Projekts, sondern gehört zu dessen Grundidee. Judy möchte Geschichten erzählen, Gefühle transportieren und Menschen erreichen. Gleichzeitig möchte sie sich selbst die Möglichkeit erhalten, kreativ zu experimentieren und neue musikalische Wege auszuprobieren.

Dabei soll jeder Song seinen eigenen Charakter bekommen. Statt zunächst zu fragen, welches Genre zu Judy Colen passen könnte, beschäftigt sie sich damit, welche musikalische Richtung zu der jeweiligen Geschichte passt. Stimmung, Stimme und Sound werden nach dem Inhalt ausgewählt und nicht umgekehrt. Diese Offenheit findet sich auch in ihrem eigenen Musikgeschmack wieder. Sie hört Pop, R&B, Soul, Rap, Afro und Trance. Entscheidend ist für sie weniger die Genrebezeichnung als die Frage, ob Musik sie musikalisch oder emotional erreicht.

AM ANFANG STEHT FAST IMMER EINE IDEE

Die Entstehung eines Judy-Colen-Songs kann unterschiedlich verlaufen. Häufig beginnt alles mit einer Idee, einem Gefühl, einem Thema oder einer bestimmten Geschichte. Daraus entwickelt sich nach und nach der Text. Anschließend beschäftigt sie sich mit der Frage, welche musikalische Umsetzung zu diesem Inhalt passt. Manchmal funktioniert der Weg allerdings genau andersherum. Eine Melodie, ein bestimmter Sound oder eine musikalische Stimmung kann ebenfalls eine neue Idee auslösen, aus der anschließend ein Text entsteht.

Eine starre Arbeitsweise gibt es deshalb nicht. Die Inspiration kommt häufig aus dem Leben selbst. Eigene Erlebnisse, Gefühle, Begegnungen und Geschichten spielen dabei ebenso eine Rolle wie Dinge, die sie bei anderen Menschen beobachtet. Manchmal genügt ein einzelner Satz oder Gedanke, um daraus eine komplette Songidee entstehen zu lassen.

Auch die Botschaften ihrer Songs unterscheiden sich entsprechend. Es gibt für Judy nicht die eine große Aussage, die jede Veröffentlichung transportieren muss. Manche Songs sollen berühren oder zum Nachdenken bringen, andere Kraft geben und wieder andere einfach gute Laune machen und zum Tanzen einladen. Entscheidend ist für sie, dass ein Song überhaupt etwas im Menschen auslöst und nicht einfach nur nebenbei läuft.

„ZWÖLF STUNDEN“

Unter ihren bisherigen Songs gibt es einen Titel, der für Judy Colen eine besondere Stellung einnimmt: „Zwölf Stunden“. In diesem Song verarbeitet sie die Zeit, in der ihr Sohn beinahe gestorben wäre. Schon die Entstehung des Stücks war für sie emotional. Doch damit war die Auseinandersetzung mit dieser Erfahrung noch nicht abgeschlossen. Für das dazugehörige Musikvideo musste sie sich erneut intensiv mit dieser Zeit beschäftigen.

Gerade deshalb wird „Zwölf Stunden“ für Judy immer eine besondere Bedeutung behalten. Es ist der Song, der ihr persönlich von allen bisherigen Veröffentlichungen am meisten bedeutet.

Ihre erste Veröffentlichung war dagegen „Vermissen“. Mit diesem Song begann für sie der öffentliche Weg von Judy Colen. Aus privaten Ideen und Texten wurde erstmals veröffentlichte Musik. Wer Judy Colen bislang noch nicht kennt, dem empfiehlt sie „Die schönste Melodie“. Für sie zeigt dieser Titel besonders gut die emotionale und erzählerische Seite ihres Projekts.

Damit markieren drei Songs bereits unterschiedliche Stationen ihres Weges: „Vermissen“ als Anfang, „Zwölf Stunden“ als ihr persönlich bedeutendster Titel und „Die schönste Melodie“ als Song, über den neue Hörer ihre emotionale Seite kennenlernen können.

DIE KI MACHT NICHT DIE GESCHICHTE

Judy Colen bezeichnet ihr Projekt als Hybrid-Musikprojekt. Moderne KI-Werkzeuge gehören selbstverständlich zu ihrer Arbeitsweise, gleichzeitig zieht sie eine klare Grenze zwischen Werkzeug und kreativer Idee. Für ihre Musikproduktion arbeitet sie hauptsächlich mit Suno. Bei der Gestaltung von Musikvideos und visuellen Inhalten nutzt sie unter anderem Grok und Freebeat AI. Je nach Projekt probiert sie auch weitere Möglichkeiten aus.

Entscheidend ist für sie jedoch, an welcher Stelle der kreative Prozess beginnt. „Für mich beginnt die eigene Kreativität schon lange vor der KI.“ Ein Song beginnt bei Judy meistens mit einer Geschichte, einem Gefühl oder einer Idee. Sie entscheidet, worum es gehen soll, schreibt und entwickelt ihre Texte und bestimmt die gewünschte Stimmung und musikalische Richtung. Erst danach kommt die Technik ins Spiel.

KI hilft ihr dabei, diese Vorstellungen musikalisch oder visuell umzusetzen. Welche Variante funktioniert, welche Stimmung richtig ist und wann sich ein Song für sie tatsächlich fertig anfühlt, entscheidet Judy selbst. Damit beschreibt sie KI nicht als Ersatz für ihre Kreativität, sondern als Werkzeug, das ihr Möglichkeiten eröffnet, die sie ohne diese Technik wahrscheinlich nicht hätte.

Auch ihren Blick in die Zukunft der KI-Musik formuliert sie entsprechend. Judy glaubt, dass KI dauerhaft Teil der Musikproduktion bleiben und sich noch enorm weiterentwickeln wird. Für sie sollte es dabei jedoch nicht darum gehen, menschliche Kreativität zu ersetzen, sondern neue Wege zu schaffen, eigene Ideen zum Leben zu erwecken.

DIE DISKUSSION UM HYBRID-MUSIK

Dass diese Haltung längst nicht überall selbstverständlich angenommen wird, erlebt Judy ebenfalls. Eine Herausforderung ihres bisherigen Weges besteht für sie darin, mit einem Hybrid-Musikprojekt ernst genommen zu werden. Gegenüber hybrid generierter Musik existieren aus ihrer Sicht noch viele Vorurteile.

Gerade deshalb ist ihr wichtig zu zeigen, was tatsächlich hinter ihren Songs steckt: eigene Ideen, Texte, Emotionen und viele kreative Entscheidungen. Die eingesetzten Werkzeuge sind Teil des Produktionsprozesses, aber sie ersetzen für Judy nicht das, was am Anfang steht.

Davon lässt sie sich jedoch nicht ausbremsen. Auf die Frage, ob es einen Moment gegeben habe, in dem sie aufgeben wollte, antwortet sie klar mit Nein. Seit sie Judy Colen begonnen hat, macht ihr die Musik unglaublich viel Spaß. Sie entdeckt ständig neue Möglichkeiten, probiert neue Ideen aus und lernt immer wieder dazu. Ans Aufgeben hat sie bisher keinen Gedanken verschwendet.

AUS MUSIK WERDEN KONTAKTE UND FREUNDSCHAFTEN

Wenn Judy auf ihren bisherigen Weg seit Februar 2026 zurückblickt, sind bereits die ersten Veröffentlichungen wichtige Meilensteine. Noch bedeutender werden diese Momente allerdings dann, wenn sie merkt, dass ihre Songs tatsächlich bei anderen Menschen ankommen. Wenn Musik gehört, geteilt oder gespielt wird, bekommt das, was zunächst am eigenen Schreibtisch entstanden ist, plötzlich eine Verbindung nach draußen.

Der Kontakt zu ihren Hörern ist Judy deshalb sehr wichtig. Sie steht fast täglich im Austausch mit Menschen, die ihre Musik hören. Persönliche Nachrichten und Kommentare bedeuten ihr viel. Auch positives Feedback von Künstlerkolleginnen und Künstlerkollegen ist für sie besonders wertvoll. Mittlerweile wird sie selbst in ihrem privaten Umfeld auf ihre Musik angesprochen.

Eine einzelne Nachricht hebt sie nicht hervor. Für Judy ist bereits die Tatsache besonders, dass Menschen sich die Zeit nehmen, ihre Songs anzuhören und ihr danach persönlich zu schreiben. Ihr Motto vom Beginn ihres Projekts ist dabei unverändert geblieben:

„Wenn auch nur ein Mensch meine Musik hört, bin ich dafür schon mega dankbar.“

Durch die Musik hat Judy außerdem viele Menschen kennengelernt. Aus einigen dieser Begegnungen sind inzwischen Freundschaften entstanden. Damit hat sich aus einem Projekt, das ohne Plan begann, auch ein neues persönliches Umfeld entwickelt.

KOLLABORATION STATT FESTGEFAHRENER WEGE

Obwohl viele Songs und Konzepte zunächst in Eigenarbeit entstehen, arbeitet Judy längst nicht ausschließlich alleine. Mittlerweile hat sie bereits Features und Kollaborationen mit anderen Künstlerinnen und Künstlern umgesetzt. Gerade diese Zusammenarbeit empfindet sie als spannend, weil jeder Beteiligte einen eigenen Stil und eigene Ideen mitbringt.

Dadurch können Songs entstehen, auf die man alleine vielleicht nie gekommen wäre. Diesen Weg möchte Judy fortsetzen. Weitere gemeinsame Projekte sind bereits Teil ihrer Zukunftspläne. Sie möchte weiterhin abwechslungsreich arbeiten, neue Kombinationen ausprobieren und sich nicht auf eine einzige musikalische Richtung festlegen.

NACHTS WIRD AUS „NUR NOCH KURZ“ SCHNELL EIN PAAR STUNDEN

Hinter Judy Colen steht weiterhin Nicole, die tagsüber ihrem Beruf als Verwaltungsangestellte nachgeht. Musik entsteht deshalb häufig nach Feierabend, bevorzugt nachts. Auf die Frage „Studio nachts oder tagsüber?“ fällt ihre Antwort eindeutig aus: definitiv nachts.

Dann beginnt eine Situation, die wahrscheinlich viele kreative Menschen kennen. Eigentlich möchte sie nur noch kurz etwas machen. Aus diesem „nur noch kurz“ werden allerdings schnell ein paar Stunden.

Dabei treffen bei Judy zwei Eigenschaften aufeinander: Spontaneität und Perfektionismus. Die ursprüngliche Idee entsteht häufig spontan. Doch sobald sie mit der Umsetzung angefangen hat, übernimmt der Perfektionist. Dann arbeitet sie so lange weiter, bis das Ergebnis für sie passt.

Beim passenden Getränk gibt es dagegen keine Diskussion. Kaffee, definitiv.

VERRÜCKT, TAGTRÄUMERIN, HILFSBEREIT

Bei aller Emotionalität ihrer Musik nimmt Judy sich selbst nicht übermäßig ernst. Wer sie kennt, weiß nach eigener Aussage ohnehin ziemlich genau, wie sie ist. Für alle anderen liefert sie eine ziemlich direkte Kurzbeschreibung: ein bisschen verrückt, eine absolute Tagträumerin und jemand, bei dem nicht immer alles einen Sinn ergeben muss.

Auf drei Begriffe reduziert beschreibt sie sich selbst als verrückt, Tagträumerin und hilfsbereit. Vielleicht passt auch diese Seite zu einem Musikprojekt, das bewusst nicht nach einem festen Regelbuch funktioniert. Judy Colen darf verschiedene Genres haben. Ein Song darf völlig anders klingen als der vorherige. Eine spontane Idee darf sich über Nacht zu einem Projekt entwickeln.

Auch der Rat, den Nicole ihrem jüngeren Ich geben würde, passt dazu. Sie würde sich selbst empfehlen, weniger darüber nachzudenken, was andere von ihr oder ihren Entscheidungen halten. Sie solle ihren eigenen Weg gehen und Dinge ausprobieren, die sich für sie richtig anfühlen. Und dann fügt sie mit ziemlich eindeutigem Humor hinzu: „Und heirate nicht.“ 🤣

WAS JETZT KOMMT

Aus dem zufälligen Start im Februar 2026 ist längst ein Projekt geworden, das Judy weiterentwickeln möchte. Für die kommenden Jahre möchte sie musikalisch Neues ausprobieren, Judy Colen weiterentwickeln und noch mehr Menschen mit ihrer Musik erreichen. Spaß und Leidenschaft sollen dabei immer an erster Stelle stehen.

An Ideen mangelt es nicht. Neue Veröffentlichungen und Projekte sind bereits geplant, manchmal hat sie nach eigener Aussage sogar mehr Ideen, als sie gleichzeitig umsetzen kann. Aktuell arbeitet Judy an einer neuen Duett-Rap-EP. Weitere Kollaborationen sollen ebenfalls folgen. Ihre Hörer dürfen sich deshalb auf neue Projekte, unterschiedliche musikalische Richtungen und die eine oder andere Überraschung einstellen.

Wobei „Plan“ bei Judy Colen ohnehin ein interessantes Wort bleibt. Denn diese Geschichte begann schließlich damit, dass es überhaupt keinen gab.

EINFACH AUSPROBIEREN

Vielleicht ist genau das auch die Botschaft, die Judy den Leserinnen und Lesern von WILD mitgeben möchte. Nicht jede Idee braucht am Anfang einen perfekten Fahrplan. Nicht jede Entscheidung muss sofort erklären können, wohin sie einmal führen wird. Manchmal reicht es, etwas auszuprobieren.

„Traut euch, Dinge auszuprobieren, auch ohne zu wissen, wohin sie führen. Bei mir hat schließlich auch alles ohne großen Plan angefangen. Manchmal entsteht genau daraus etwas, das man vorher nie erwartet hätte.“

Bei Nicole K. lagen die ersten Texte bereits seit 2020 bereit. Im Februar 2026 kam mit Suno die Möglichkeit hinzu, daraus tatsächlich Musik entstehen zu lassen. Aus Neugier wurde ein Projekt, aus Erlebnissen wurden Songs und aus Veröffentlichungen entstanden Kontakte und Freundschaften.

Und aus einem Anfang ohne großen Plan entstand Judy Colen.

JUDY COLEN IM NETZ

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