SEOULWIND
Zwischen Köln, Südkorea und der Suche nach den ganz großen Gefühlen
Text: Andreas Arndt ·

Es gibt Menschen, deren Lebensweg scheinbar geradlinig verläuft. Beruf, Alltag, Freizeit. Alles folgt einer klaren Struktur. Und dann gibt es Menschen, die neben dieser Realität eine zweite Welt erschaffen. Eine Welt, in der Gefühle den Takt bestimmen, Musik zur Sprache wird und aus einer Leidenschaft Schritt für Schritt eine eigene Identität entsteht.
Für René ist diese zweite Welt Seoulwind. Ein Künstlername, der weit mehr ist als ein musikalisches Pseudonym. Er beschreibt eine Richtung. Einen Traum. Und ein Ziel, das ihn seit Jahren begleitet.
Geboren wurde René im Oktober 1978 in Köln, einer Stadt, der er bis heute treu geblieben ist. Beruflich arbeitet er als Produktionsstatistiker bei der RWE Power AG, einem der größten Energieunternehmen der Welt. Zahlen, Analysen und Planung bestimmen dort seinen Arbeitsalltag.
Nach Feierabend beginnt jedoch eine völlig andere Seite seines Lebens. Eine Seite, in der Kreativität, Musik und Emotionen den Mittelpunkt bilden und längst zu einem festen Bestandteil seines Alltags geworden sind.
Wer ihn selbst beschreiben möchte, benötigt nur drei Worte: Loyal. Treu. Viel zu emotional.
Es sind Eigenschaften, die sich nicht nur in seinem Charakter widerspiegeln, sondern auch seine Musik prägen. Seine Songs entstehen nicht, um Trends zu bedienen oder möglichst viele Veröffentlichungen zu produzieren.
Sie entstehen, weil Gefühle einen Ausdruck suchen. Freude, Sehnsucht, Hoffnung oder Schmerz werden zu Geschichten, die sich in Melodien verwandeln und Menschen erreichen sollen, die sich darin wiederfinden.
EIN NAME MIT EINER KLAREN RICHTUNG
Der Name Seoulwind entstand nicht zufällig. Seoul steht für die südkoreanische Hauptstadt, ein Ort, zu dem René seit Jahren eine besondere Verbindung aufgebaut hat. Der Wind symbolisiert den Weg dorthin.
Nicht als romantische Vorstellung, sondern als konkretes Lebensziel. Langfristig möchte er nach Südkorea ziehen und später auch in Japan leben. Dieser Plan beeinflusst schon heute viele Bereiche seines Lebens.
Während andere Künstler Zeit in Marketing oder Reichweitenstrategien investieren, widmet René einen Teil seiner Freizeit dem Erlernen neuer Sprachen. Koreanisch gehört inzwischen zu seinem Alltag, Japanisch soll ab 2028 folgen.
Gleichzeitig arbeitet er bereits mit einem Lyrics Editor in Korea zusammen, der seine koreanischen Texte überprüft und sprachlich verfeinert. Für René endet musikalische Glaubwürdigkeit nicht bei einer Melodie. Auch Sprache verdient für ihn Sorgfalt und Respekt.
Diese enge Verbindung zur koreanischen Kultur spiegelt sich inzwischen auch in seinem musikalischen Projekt wider. Seit 2025 steht Seoulwind nicht mehr nur für einen Künstlernamen. Gleichzeitig entwickelte sich daraus ein eigenes Label, unter dem inzwischen vier Künstler ihre Musik veröffentlichen.
Aus einer persönlichen Idee ist Schritt für Schritt eine Plattform entstanden, die längst über die eigenen Produktionen hinausgewachsen ist.
MEHR ALS DREI JAHRZEHNTE MUSIK
Die Geschichte von Seoulwind beginnt nicht mit künstlicher Intelligenz. Sie beginnt viele Jahre früher.
Bereits 1994 schrieb René seine ersten Songtexte. Damals war er sechzehn Jahre alt. Musik entwickelte sich früh zu einem festen Bestandteil seines Lebens und führte ihn sogar zu einem Casting als VJ beim Musiksender VIVA.
Auch wenn daraus keine Karriere entstand, blieb die Begeisterung für Musik bestehen. Sie verschwand nie, sondern entwickelte sich über die Jahre immer weiter.
Zur KI-Musik fand René erst deutlich später. Ausgangspunkt waren kleine Projekte aus Spaß. Songs für Arbeitskollegen oder humorvolle Lieder über den eigenen Chef gehörten zu den ersten Experimenten.
Mit der Zeit veränderte sich jedoch die Motivation. Die intensive Beschäftigung mit der koreanischen Kultur und K-Drama-Serien eröffnete neue Perspektiven. Aus kleinen Ideen wurden persönliche Geschichten, aus spontanen Texten emotionale Songs und schließlich entstand das Projekt Seoulwind.
WENN EMOTIONEN WICHTIGER SIND ALS GENRES
Musikalisch lässt sich Seoulwind nur schwer in eine einzige Schublade einordnen. Seine Einflüsse reichen von Take That, den Backstreet Boys, Elton John, Michael Jackson und Whitney Houston bis hin zu Adele, BTS und Stray Kids.
Besonders prägend sind heute jedoch Künstler aus Südkorea wie MAKTUB, Kkuek oder G.Y.G Yeongiri. Trotz ihrer unterschiedlichen Stilrichtungen verbindet sie aus seiner Sicht eine gemeinsame Stärke. Sie transportieren Gefühle auf eine Weise, die Menschen unmittelbar erreicht. Genau darin liegt auch der Anspruch, den René an seine eigene Musik stellt.
Leidenschaft, Freude und die schwierigen Seiten des Lebens bilden den emotionalen Kern seiner Songs. Musik soll für ihn nicht nur gut klingen. Sie soll Gänsehaut erzeugen, berühren und manchmal auch Tränen auslösen. Dieses Verständnis zieht sich konsequent durch sein gesamtes Schaffen.
Besonders eng verbunden fühlt er sich mit dem Titel „Dreamland“, einem Song über unerreichbare Liebe und Fanliebe. Gleichzeitig zählt „Wahre Liebe“ zu den persönlichsten Veröffentlichungen. Der Titel erschien nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch und Koreanisch.
Die Resonanz seines Publikums überraschte ihn vor allem bei der Neo-Opera-Version von „Dreamland“, die sich schnell zum Favoriten vieler Hörer entwickelte.
AM ANFANG STEHT IMMER EIN GEFÜHL
Der kreative Prozess folgt bei René keiner festen Formel. Noch bevor ein Text entsteht oder die erste Melodie geschrieben wird, entwickelt sich zunächst eine Stimmung. Dieses Gefühl gibt die Richtung vor und entscheidet darüber, welche Geschichte erzählt werden soll. Erst danach entstehen Worte und Musik.
Rund neunzig Prozent seiner Songs beruhen auf persönlichen Erlebnissen. Die verbleibenden zehn Prozent entstehen aus selbst entwickelten Mythen und Geschichten. Dadurch besitzen viele seiner Titel eine unmittelbare Nähe zum eigenen Leben, ohne dabei ihren künstlerischen Charakter zu verlieren.
Wie viel Zeit er einzelnen Projekten widmet, zeigt das Stück „Greensleeves Light“. Zwischen der ersten Idee und dem fertigen Song vergingen rund acht Wochen.
Ein Zeitraum, der verdeutlicht, dass Geschwindigkeit für ihn keine entscheidende Rolle spielt. Im Mittelpunkt steht das Ergebnis und nicht die Anzahl neuer Veröffentlichungen.
TECHNOLOGIE UND MENSCH IM GLEICHGEWICHT
Künstliche Intelligenz gehört heute selbstverständlich zu seinem kreativen Werkzeugkasten. Suno und weitere Anwendungen unterstützen ihn bei der musikalischen Arbeit. Gleichzeitig bleibt für René der Mensch ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Projekts.
Deshalb werden insbesondere seine koreanischen Texte zusätzlich von einem Lyrics-Editor in Korea überprüft und bei Bedarf sprachlich verfeinert.
Diese Verbindung aus moderner Technologie und menschlicher Kontrolle beschreibt seine Arbeitsweise besser als jede technische Erklärung. KI eröffnet neue Möglichkeiten. Die Verantwortung für Inhalt, Aussage und Qualität bleibt jedoch beim Künstler.
Große Ziele verbindet René dabei nicht mit Auszeichnungen oder Streamingrekorden. Viel wichtiger ist ihm die Wirkung seiner Musik.
Wenn ein Song Menschen bewegt, sie glücklich macht oder sie in schwierigen Momenten begleitet, hat er sein Ziel bereits erreicht. Oft genügt dafür ein einzelnes Herz unter einem Song oder ein persönlicher Kommentar. Für ihn besitzen solche Rückmeldungen einen deutlich höheren Wert als jede Statistik.
AUS EINER IDEE WURDE EINE INTERNATIONALE BÜHNE
Als die ersten Livestreams auf TikTok entstanden, stand ursprünglich nur ein Ziel im Mittelpunkt. Die eigene Musik sollte eine Bühne bekommen und Menschen erreichen, die Freude an neuen Songs und kreativen Ideen haben.
Mit jeder weiteren Sendung entwickelte sich daraus jedoch etwas, das deutlich größer wurde als ursprünglich geplant.
Heute ist der Name Seoulwind für viele Künstler untrennbar mit dem AI Music Live verbunden. Aus einem persönlichen Projekt entstand eine Plattform, auf der sich Musiker unterschiedlichster Stilrichtungen begegnen.
Regelmäßig schalten Künstler aus Deutschland, Italien, Spanien, Finnland, England oder Mexiko ein. Selbst Besucher aus Südkorea und China gehören inzwischen zur Community, auch wenn der Livestream dort häufig erst mitten in der Nacht beginnt.
Was geografisch viele tausend Kilometer voneinander entfernt liegt, rückt für einige Stunden musikalisch zusammen. Genau darin liegt für René einer der schönsten Aspekte seines Formats.
Musik kennt keine Landesgrenzen, keine Zeitzonen und keine gemeinsame Muttersprache. Sie funktioniert überall dort, wo Menschen bereit sind, zuzuhören.
Dabei verläuft kaum ein Abend wie der andere. Meist beginnt der Stream später als geplant, bevor nach einer kurzen Begrüßung die ersten Einreichungen abgespielt werden.
Durchschnittlich erreichen ihn zwischen fünfzig und sechzig Songs pro Abend. An Freitagen und Samstagen kann sich diese Zahl sogar verdoppeln. Das bislang längste Live dauerte mehr als vierzehn Stunden und zeigt eindrucksvoll, mit welchem Engagement dieses Projekt betrieben wird.
EINE BÜHNE FÜR MUSIK, NICHT FÜR REICHWEITE
Die Auswahl der Songs folgt dabei keinem komplizierten Bewertungssystem. Es gibt keine Punkte für Bekanntheit, keine bevorzugten Genres und keine festen Kriterien, nach denen Musik angenommen oder abgelehnt wird.
Entscheidend ist allein der respektvolle Umgang miteinander und der Inhalt eines Songs. Hass oder Fremdenfeindlichkeit haben in seinem Livestream keinen Platz. Politische Musik darf ihren Raum finden, sollte jedoch neutral bleiben und nicht spalten.
Diese Haltung sorgt dafür, dass sich Künstler unterschiedlichster musikalischer Richtungen willkommen fühlenund ihre Werke einem offenen Publikum präsentieren können.
Gerade diese Offenheit hat den Livestream über die Zeit geprägt. Zwischen professionell produzierten Songs und ersten musikalischen Gehversuchen wird bewusst kein Unterschied gemacht.
Jeder Titel erhält dieselbe Aufmerksamkeit und dieselbe Chance, gehört zu werden. Für viele Künstler ist genau das einer der Gründe, weshalb sie immer wieder zurückkehren.
WENN MUSIK GESCHICHTEN ERZÄHLT
Bei mehreren Dutzend Songs an einem einzigen Abend verschwimmen viele Eindrücke irgendwann miteinander. Einige Titel bleiben jedoch dauerhaft in Erinnerung.
Es sind häufig nicht die aufwendigsten Produktionen oder die eingängigsten Melodien. Besonders bewegen René Songs, die persönliche Erlebnisse verarbeiten.
Musik über Verlust, Herzschmerz oder psychische Belastungen besitzt für ihn eine besondere Kraft, weil sie nicht versucht, etwas darzustellen, sondern aus echten Erfahrungen entstanden ist.
Künstler wie Klangmodus, SYS/Mensch, Sickhead78 oder NyxRelm nennt er beispielhaft für genau diese Form der Ehrlichkeit. Ihre Musik zeigt, dass hinter KI-generierten Produktionen oftmals sehr persönliche Geschichten stehen.
Zu den bewegendsten Erinnerungen zählt für ihn eine außergewöhnliche Aktion innerhalb der Community. Ein Künstler plante gemeinsam mit ihm einen Song, mit dem er seine ehemalige Freundin zurückgewinnen wollte.
Die Idee wurde sorgfältig vorbereitet und schließlich umgesetzt. Nach allem, was René später erfuhr, hatte die musikalische Botschaft tatsächlich Erfolg.
Aus diesem besonderen Moment entstand innerhalb der Community sogar ein augenzwinkernder Spitzname:
„Dr. Love.“
Eine kleine Episode, die zeigt, welche Wirkung Musik manchmal entfalten kann, wenn sie Menschen im richtigen Moment erreicht.
QUALITÄT BRAUCHT ZEIT
Die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz entwickeln sich rasant. Neue Werkzeuge erscheinen in immer kürzeren Abständen und erlauben es, innerhalb weniger Minuten fertige Songs zu produzieren.
René beobachtet diese Entwicklung mit großem Interesse und sieht darin viele Chancen. Gleichzeitig blickt er auch kritisch auf manche Veränderungen innerhalb der Szene.
Aus seiner Sicht wächst die Zahl neuer Veröffentlichungen deutlich schneller als ihre Qualität.
Musik dürfe nicht ausschließlich daran gemessen werden, wie schnell sie entsteht. Wer täglich neue Titel veröffentliche, beherrsche möglicherweise den Umgang mit KI hervorragend. Das allein mache jedoch noch keinen Künstler aus.
Für René gehören Zeit, Leidenschaft und ein persönlicher Bezug untrennbar zur Musik. Genau diese Eigenschaften unterscheiden einen Song, der lediglich produziert wurde, von einem Werk, das tatsächlich etwas erzählen möchte.
Die technischen Fortschritte bewertet er dennoch positiv. Besonders die Möglichkeit, die eigene Stimme in moderne KI-Produktionen einzubinden, betrachtet er als einen wichtigen Schritt nach vorn.
Für ihn liegt die Zukunft nicht im Widerstand gegen neue Technologien, sondern in ihrem verantwortungsvollen Einsatz.
MUSIK KENNT KEINE LAGER
Innerhalb der Musikszene werden handgemachte Produktionen und KI-Musik häufig als Gegensätze dargestellt. Für René existiert dieser Gegensatz nicht.
Seine Vorstellung von einer modernen Musiklandschaft basiert auf Zusammenarbeit statt Abgrenzung. Deshalb begegnen sich in seinem Livestream klassische Musiker und KI-Künstler auf derselben Bühne.
Entscheidend ist nicht die Art der Entstehung, sondern die Wirkung eines Songs.
Besonders kritisch betrachtet er Projekte und Plattformen, auf denen Künstler ausschließlich innerhalb ihrer eigenen Community gehört werden und sich gegenseitig Reichweite verschaffen. Dadurch entstehe leicht ein geschlossener Kreislauf, der kaum neue Hörer erreiche.
Sein Ziel ist ein anderes. KI-Musik soll Menschen außerhalb der eigenen Szene erreichen und dort als selbstverständlicher Teil der heutigen Musikwelt wahrgenommen werden.
Musik bleibt Musik, unabhängig davon, auf welchem Weg sie entstanden ist.
RESPEKT LÄSST SICH NICHT AUTOMATISIEREN
Wo viele Menschen zusammenkommen, entstehen zwangsläufig unterschiedliche Meinungen. Auch innerhalb der KI-Musikszene ist das nicht anders.
René beschreibt sie als eine Gemeinschaft vieler kleiner und großer Gruppen mit ganz unterschiedlichen Genres und Charakteren. Konflikte lassen sich dabei nicht vollständig vermeiden.
Nach seiner Erfahrung entstehen sie jedoch häufig nicht aus böser Absicht, sondern aus Missverständnissen. Aussagen werden unterschiedlich verstanden, Emotionen unterschiedlich wahrgenommen.
Gerade deshalb versucht er, Situationen möglichst objektiv zu betrachten und beide Seiten zu verstehen, bevor er sich ein Urteil bildet. Wirklich eskalierende Konflikte seien in seiner Community glücklicherweise selten.
Klare Vorstellungen hat er dagegen vom Umgang miteinander. Gegenseitiger Respekt, Verlässlichkeit und Unterstützung bilden für ihn das Fundament jeder funktionierenden Gemeinschaft.
Ebenso wichtig ist ihm der respektvolle Umgang mit der Zeit anderer Menschen. Wer sich für einen Livestream anmeldet und anschließend mehrfach nicht erscheint, beeinträchtigt nicht nur den Ablauf der Sendung, sondern nimmt auch anderen Künstlern die Möglichkeit, ihre Musik zu präsentieren.
Lieber begleitet René eine kleinere Zahl engagierter Musiker, als eine große Gruppe, in der Verbindlichkeit verloren geht.
ENGAGEMENT, DAS WEIT ÜBER DEN BILDSCHIRM HINAUSGEHT
Hinter jedem Livestream steckt deutlich mehr Arbeit, als Zuschauer auf den ersten Blick wahrnehmen. Allein für seine Lives investiert René mindestens sechsunddreißig Stunden pro Woche.
Hinzu kommen organisatorische Aufgaben sowie rechtliche und technische Abläufe, die im Hintergrund koordiniert werden müssen. Unterstützung erhält er dabei von Menschen, die ihm einen Teil dieser Verantwortung abnehmen und dafür sorgen, dass sich der Stream Abend für Abend auf das konzentrieren kann, worum es eigentlich geht:
Die Musik.
Bemerkenswert ist dabei, welche Bedeutung diese Livestreams inzwischen auch für ihn selbst besitzen. Selbst an schwierigen Tagen helfen sie ihm dabei, abzuschalten. Musik wird für ihn nicht nur zum kreativen Ausdruck, sondern auch zu einem persönlichen Ausgleich.
Gleichzeitig verschweigt er nicht, dass ihn TikTok als Plattform immer wieder vor Herausforderungen stellt und er bereits häufiger über einen Wechsel nachgedacht hat.
Die Community selbst steht dabei nie infrage. Vielmehr richtet sich dieser Gedanke an die Rahmenbedingungen für kleinere Streamer.
EINE ZUKUNFT MIT KLARER RICHTUNG
Auch wenn Seoulwind bereits heute weit mehr ist als ein einzelnes Musikprojekt, blickt René konsequent nach vorne.
In den kommenden Jahren möchte er seine Marke stärker auf dem asiatischen Markt etablieren. Ab 2028 sollen unter Seoulwind zusätzlich Produktionen auf Japanisch entstehen.
Parallel beschäftigen ihn neue Ideen für weitere Formate auf anderen Plattformen, darunter auch eine eigene Talkshow, die sowohl live als auch als Aufzeichnung umgesetzt werden könnte.
Eine musikalische Zusammenarbeit mit dem südkoreanischen Künstler Kkuek gehört ebenfalls zu seinen langfristigen Zielen. Der Blick richtet sich dabei immer wieder nach Asien, dorthin, wo René seine persönliche und musikalische Zukunft sieht.
🎵 TikTok:Seoulwind / Seoulwind.Rene
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