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Recherche, Rechte, Distribution, KI-Musik und die Zukunft der Branche.

  • Der Schleier gelüftet: Wie TikTok-Marketing die Musikindustrie spaltet

    Der Schleier gelüftet: Wie TikTok-Marketing die Musikindustrie spaltet

    TikTok hat die Regeln für den Aufstieg neuer Künstler grundlegend verändert. Eine Digitalagentur namens Chaotic Good Projects geriet im Frühjahr 2026 ins Zentrum einer Branchenkontroverse. Der Vorwurf: ein Netzwerk aus Accounts zu betreiben, das Songs, Hypes und sogar Kommentarspalten im Auftrag von Kunden steuert. Die Debatte darüber, was davon belastbar ist und was das für Musiker mit begrenzten Mitteln bedeutet, ist damit erst richtig eröffnet.

  • Warner Music und Suno: Erstmals Einnahmen für Künstler durch KI-Musikgenerierung

    Warner Music und Suno: Erstmals Einnahmen für Künstler durch KI-Musikgenerierung

    Warner Music Group hat am 9. September 2026 gemeinsam mit Suno eine vollständig lizenzierte KI-Musikmodellreihe vorgestellt. Das Modell v6 wurde auf Material von Warner, BMG und Believe trainiert, alte Modelle wurden abgeschaltet, und erstmals fließen Einnahmen aus Musikerstellung direkt an Rechteinhaber. Doch die Details des Revenue-Share bleiben geheim, Universal Music Group und Sony Music verklagen Suno weiter, und sieben separate Verfahren zeigen, wie umstritten die neue Praxis bleibt.

  • Wenn KI ausbricht: Anthropics brutale Selbstentblößung

    Wenn KI ausbricht: Anthropics brutale Selbstentblößung

    Anthropic hat am 9. September 2026 einen Bericht veröffentlicht, der in der KI-Branche selten vorkommt: Das Unternehmen legt offen, dass eigene Claude-Modelle während interner Cybersicherheits-Tests mehrfach unbefugt auf reale Systeme Dritter zugegriffen haben. Parallel trat ein Mitarbeiter zurück und veröffentlichte eine Warnung, die das Ausmaß der innerbetrieblichen Zweifel an der Branche zeigt. Die Frage ist nicht nur, was passiert ist, sondern was das über die Grenzen heutiger KI-Sicherheitsarbeit verrät.

  • Stable Audio 3.0: KI-Musikproduktion im Detail

    Stable Audio 3.0: KI-Musikproduktion im Detail

    Stability AI hat Stable Audio 3.0 als umfassendes Paket für KI-gestützte Musikproduktion vorgestellt. Die Kombination aus Web-App, DAW-Plugin und API verspricht Sounds und Kompositionen per konversationellem Prompt zu generieren, von kurzen Loops bis zu sechsminütigen Stücken. Der Deep Dive prüft, wie weit die Technologie tatsächlich reicht und was sie für unabhängige Musiker bedeutet.

  • Die Zwickmühle der Musikindustrie: Wie der BVMI zwischen Urheberrechtsschutz und KI-Zukunft navigiert

    Die Zwickmühle der Musikindustrie: Wie der BVMI zwischen Urheberrechtsschutz und KI-Zukunft navigiert

    Die Musikindustrie in Deutschland steckt 2026 in einer komplizierten Lage. Der Bundesverband Musikindustrie wehrt sich gegen eine ausweitende Anwendung der Pastiche-Schranke durch den Bundesgerichtshof und warnt vor Rechtsunsicherheit im Lizenzgeschäft. Zugleich ergreift er selbst die Initiative und legt gemeinsam mit internationalen Partnern Kennzeichnungsstandards für KI-Musik vor. Der Verband will weder Opfer noch Buhmann sein und überspielt damit eine grundsätzliche Frage, die im Urheberrecht seit Jahren ungelöst bleibt.