Hunderte Millionen Dollar an Musik-Tantiemen sind in der Vergangenheit unverlangt liegen geblieben, obwohl sie Rechtsansprüchen entsprachen. Der Grund ist kein fehlendes Einkommen, sondern eine Identitätslücke im System: Songwriter und Künstler haben ihre Rechte nicht an den richtigen Stellen hinterlegt. Dieser Deep Dive erklärt, wie das Tantiemen-System funktioniert, warum Millionenbeträge unverlangt bleiben und was unabhängige Musiker konkret tun können, um ihr Geld zu sichern.
Vier Monate können in der KI-Musikbranche eine Ewigkeit sein. Ende April gehörte Suno für Believe noch zu den nicht lizenzierten Plattformen, deren generierte Musik nicht über Believe und TuneCore vertrieben werden sollte. Am 8. September 2026 verkünden dieselben Unternehmen eine strategische Partnerschaft. Der Deal zeigt, wie schnell sich die Fronten verschieben und liefert erstmals konkrete Hinweise darauf, wie Sunos kommende Modellgeneration mit Rechteinhabern funktionieren soll.
Drei Wanderer planten ihre Tour auf den Mount Shasta mit Googles KI-Assistenten Gemini. Sie folgten den Empfehlungen des Chatbots, unterschätzten die Route dramatisch und mussten eine Nacht im Freien überstehen. Der Fall zeigt, was passiert, wenn Nutzer KI-Tools blind vertrauen. Das Sheriffsbüro macht Gemini für die fatale Fehlberatung verantwortlich.
Billboard Pro hat einen umfassenden Kalender mit Musikbranchen-Events veröffentlicht, der von September 2026 bis März 2028 reicht. Doch was auf den ersten Blick wie eine neutrale Veranstaltungsliste aussieht, ist bei genauerem Hinsehen ein Präzisionswerkzeug mit Gatekeeper-Funktion. Eine Analyse der geografischen Verteilung, der Genre-Gewichtung und der Frage, welche Teile der Welt in diesem Kalender kaum vorkommen.
Die Spotify-Charts gelten als objektive Momentaufnahme des globalen Musikgeschmacks. Doch hinter den wöchentlichen Ranglisten verbergen sich komplexe Mechanismen aus Algorithmen, Playlist-Strategien und Fan-Kultur. Der Artikel beleuchtet, wie diese Mechanismen funktionieren und welche Auswirkungen sie auf Künstler und Hörer haben.
Suno hat eine Werbekampagne mit Mary J. Blige gestoppt, nachdem sich herausstellte, dass ein Betrüger sich als Vertreterin der R&B-Legende ausgegeben hatte. Die neunmalige Grammy-Gewinnerin hatte das Video nie autorisiert. Für Suno kommt der Vorfall zu einem heiklen Zeitpunkt: Das Unternehmen ist bereits mit mehreren Klagen konfrontiert, unter anderem wegen Persönlichkeitsrechten und dem Vorwurf, Musik unabhängiger Künstler ohne Genehmigung zum Training seiner KI verwendet zu haben.