Songtexte, Konzepte, unveröffentlichte Ideen und interne Dokumente einer externen KI anzuvertrauen, ist bequem, aber nicht immer erwünscht. Lokale Sprachmodelle versprechen eine Alternative: Modelle, die direkt auf dem eigenen Mac oder PC laufen und auch ohne Internet arbeiten können. WILD LAB schaut darauf, was dafür wirklich nötig ist, welche Rolle RAM und Grafikspeicher spielen und warum lokal nicht automatisch besser bedeutet.
Sonos gibt seiner technischen Plattform erstmals einen eigenen Namen und verbindet Lautsprecher, Heimkino, Kopfhörer und künstliche Intelligenz enger miteinander. Portable Surrounds, Headphone Linking und Sonos 27voice zeigen, wie groß dieser Neustart gedacht ist. Doch über allem hängt noch immer die Frage, ob Sonos aus einem der schwersten Softwarefehler seiner Geschichte wirklich gelernt hat.
Reason Studios macht einen erstaunlich großen Teil seines bisherigen Ökosystems kostenlos zugänglich. Reason Free enthält 15 Instrumente, Effekte und Werkzeuge, funktioniert als Plugin in zahlreichen DAWs und bringt zusätzlich eine auf 16 Spuren begrenzte Reason-DAW mit.
Interessant ist dabei nicht nur die Menge kostenloser Software. Der eigentliche Reiz steckt im modularen Rack, das Synthesizer, Effekte und Modulationen wie virtuelle Studiogeräte miteinander verbindet.
Instrument X spielt akustische Instrumente nicht einfach aus umfangreichen Sample-Bibliotheken ab. Stattdessen berechnet das System auf Grundlage realer Musikeraufnahmen, wie Streicher, Bläser und Saxophone eine vom Nutzer geschriebene Passage interpretieren könnten.
Die Komposition bleibt dabei vollständig beim Musiker. Die KI übernimmt nicht das Songwriting, sondern sitzt dort, wo Ausdruck, Artikulation, Dynamik und Performance entstehen.