Eine neue Klage gegen Suno rückt nicht nur mögliche unlizenzierte Trainingsdaten ins Zentrum, sondern auch die Frage, wie diese Musik überhaupt beschafft worden sein soll. Mit Bright Data steht diesmal ein Anbieter von Scraping- und Proxy-Infrastruktur mit vor Gericht.
444 registrierte Werke, mehr als 165 Millionen Dollar geltend gemachte Schadensersatzpositionen und ein ungewöhnlicher Test mit dem Song „15 Besos“ machen den Fall besonders brisant.
Der Konflikt zwischen Musikindustrie und künstlicher Intelligenz erreicht eine neue Dimension. Sony Music Publishing, Warner Chappell und weitere Musikverlage verklagen Anthropic und stellen damit nicht nur die Nutzung geschützter Werke beim KI-Training infrage, sondern auch die Herkunft der dafür verwendeten Daten. Der Fall könnte weit über Claude hinaus Bedeutung für die gesamte generative KI-Branche entwickeln.
Erst öffnete Südkoreas größte Musikverwertungsgesellschaft die Tür für KI-unterstützte Werke. Drei Wochen später zieht sie ihre eigenen Regeln wieder zurück.