Die Musikindustrie hat jahrelang versucht, Kontrolle über genau das zu behalten, was im Internet längst Alltag geworden ist. Songs werden beschleunigt, verlangsamt, mit anderen Tracks kombiniert, mit neuen Effekten versehen und anschließend auf TikTok, Instagram oder anderen Plattformen weiterverbreitet.
Suno und Udio bekommen einen neuen Konkurrenten, und diesmal kommt er nicht aus einem kleinen KI-Start-up, sondern aus einem der größten Technologiekonzerne der Welt. Am 17.
Noch vor wenigen Wochen sah es so aus, als würde der juristische Druck auf Suno immer weiter wachsen. Labels, Verwertungsgesellschaften, unabhängige Musiker und Rechteinhaber griffen den KI-Musikanbieter an unterschiedlichen Fronten an.
Spotify geht gegen künstliche Künstleridentitäten vor, will AI Personas kennzeichnen und deren Musik grundsätzlich aus redaktionellen und algorithmischen Empfehlungen heraushalten.
Es klingt zunächst nach dem nächsten Schlag gegen KI-Musik: Spotify führt ein neues „AI Persona“-Badge ein und schließt die Musik entsprechend gekennzeichneter Künstler weitgehend aus seinen Empfehlungen aus.
Mit Studio 2.0 verändert Suno gerade mehr als nur seine Software. MIDI, Automation, Synthesizer, Effekte und ein KI-Assistent machen aus dem bisherigen Songgenerator zunehmend eine Produktionsumgebung. Noch ersetzt das keine klassische DAW. Vielleicht ist genau das aber gar nicht der entscheidende Punkt.